Binäre Optionen – die immer wiederkehrenden Betrugsvorwürfe

2. August 2013 | Von | Kategorie: Binäre Optionen

„Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht“ – und was dem Banker kein Geld bringt, wird schlecht geredet. Klar ist, dass wir uns alle erst mal etwas skeptisch fragen, was es mit einem Derivat auf sich hat, das 70 Prozent und mehr an Rendite verspricht, bei einem Kapitaleinsatz, der unter dem Preis für ein Päckchen Zigaretten liegt. Ein solches Investment muss einfach unseriös sein. 

Es ist nachvollziehbar, dass hier Skepsis entsteht, untermauert von der aggressiven Werbung der Broker, die schnelles Geld in kurzer Zeit suggerieren. Richtig ist vielmehr, es ist beides nicht stimmig. Schnelles Geld gibt es nicht, Übung und Lernen steht vor den ersten Handelserfolgen. Nicht umsonst bieten die Broker Demokonten und umfangreiche Ausbildungsmaßnahmen für Neueinsteiger an. Mit echtem Geld passiert bei einem seriösen Broker erst mal gar nichts. Tutorials und Webinare stehen zu Beginn auf der Tagesordnung. Vor diesem Hintergrund stellt sich mir die Frage, weshalb ein Broker kostenlose Ausbildungen zum Derivatehandel anbietet, wenn er seine Kunden doch nur abzocken will. Was es mit dem Thema Betrug bei binären Optionen auf sich hat, könnt ihr im Detail hier http://www.betrug.org/optionfair-betrug-oder-serioes/  nachlesen, ich möchte auf einen anderen Punkt eingehen. Die Broker werden zum großen Teil von den Börsenaufsichten reguliert. Eine wesentlich größere Kontrollfunktion hat aber das Web selbst übernommen. Foren und Netzwerke verbinden die Trader weltweit. Wer postet, dass er über den Tisch gezogen wurde, kann, wenn es Geschäftspolitik des Brokers ist, mit hundertfacher Zustimmung rechnen. Der Anbieter hätte aufgrund Kontoauflösungen ein echtes Problem. Fakt ist aber, die Broker, die von Anfang an dabei waren, gibt es immer noch – versagen hier die Shitstorms oder sind die Dienstleister am Ende doch seriös?

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