Bundeswertpapiere bieten doppelten Spareffekt

15. April 2012 | Von | Kategorie: Geldanlage

Auch wenn zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung die Renditen neu ausgegebener Bundeswertpapiere eher übersichtlich sind, greifen gerade konservativere Sparer immer wieder gerne darauf zurück. Bundesschatzbriefe und Konsorten sind trotz Euro- und Finanzkrise nach wie vor ein sicherer Hafen für Wertpapieranleger. Wie man mit Bundeswerpapieren die Nettorendite des eigenen Depots anheben kann, lest ihr hier.

Welche Arten der Bundeswertpapiere gibt es?

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Abhängig von den Laufzeiten, tragen die Bundeswertpapiere unterschiedliche Namen.

  • Bundesschätze sind kurzlaufende Papiere. Der Typ A wird bereits nach zwölf Monaten wieder fällig, Typ B hat eine Anlagedauer von zwei Jahren.
  • Bundesschatzbriefe sind auch in den Varianten A und B erhältlich. Typ A hat eine Laufzeit von sechs Jahren und zahlt die Zinsen jährlich aus, Typ B schüttet nach einer Laufzeit von sieben Jahren die Zinsen mit Rückgabe des Papiers aus.
  • Bundesobligationen werden für eine Laufzeit von fünf Jahren ausgegeben, der Zins richtet sich nach der aktuellen Marktlage.
  • Bundesanleihen sind die Langläufer unter den Bundeswertpapieren. Sie sind mit einer Laufzeit zwischen 10 und 30 Jahren versehen und haben eine entsprechende, den langen Laufzeiten übliche, Verzinsung.

Nebenkosten schmälern die Rendite des gesamten Investments

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Wenn ihr Wertpapiere über eine Bank kauft, fallen in der Regel Nebenkosten an. Banken und Sparkassen kassieren bei Investmentfonds in der Regel den vollen Ausgabeaufschlag. Bei Wertpapiertranksationen werden euch Provisionen berechnet, und die lokale Bank vor Ort stellt am Ende des Jahres noch die Gebühren für die Depotverwaltung in Rechnung. Alle diese Kosten gehen am Ende des Tages von den Erträgen eures Wertpapierdepots ab. Bundeswertpapiere bieten hier eine Alternative.

Der Schlüssel liegt bei der Bundesfinanzagentur. Der korrekte Name lautet  Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH. Die Aufgabe dieser Agentur liegt in der Ausgabe, Verwahrung und Verwaltung von Bundeswertpapieren. Als Anleger habt ihr die Möglichkeit, die Bundeswertpapiere dort ohne Transaktionskosten zu erwerben. Darüber hinaus könnt ihr die Papiere dort kostenlos verwahren lassen. Dies schmälert den Kurswert eures Depots bei eurer Bank, und damit die Kosten für die Depotverwaltung – doppelt gespart eben.

 

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