Der Brokervergleich – die Alternative zur Filialberatung?

27. Mai 2014 | Von | Kategorie: Allgemein, Banking, Binäre Optionen, Finanztexte auf den Punkt, Gastbeiträge, Geldanlage, Kredite, Leitartikel, Öffentliche Gelder, öffentliche Gelder, Sonstige Themen, Versicherungen

Immer mehr Bankkunden wechseln zu einem Onlineanbieter oder eröffnen direkt dort ihr erstes Konto. Gerade als Anleger stellt ihr eine viel umworbene Klientel dar. Vor der Depoteröffnung steht daher in der Regel zunächst die Auswahl des künftigen Partners. Ein Brokervergleich bietet euch dabei wertvolle Unterstützung, reduziert sich bei den frühen Ausgaben der Vergleichsportale aber auf die reine Gegenüberstellung der Preise und Leistungen. Die Generation Brokervergleich 2.0 bietet heute dagegen deutlich mehr.  

Brokervergleich

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Der Brokervergleich als Beratungstool

Jeder von euch kennt Tagesgeldvergleiche im Internet. Diese sind schlicht gestrickt, es geht um die Höhe der Zinsen, eventuelle Bonuszahlungen bei Kontoeröffnung und die Höhe der Einlagensicherung. Wer nicht nur in Tagesgeld investiert ist, sondern auch in Aktien anlegen möchte, wechselt nun zum nächsten Vergleichsportal und sucht nach einem brauchbaren Aktienbroker. Und wenn er schon dabei ist, sucht er sich jetzt einen Brokervergleich für CFD-Broker und schaut, was hier so im Angebot steht. Im Grunde alles nur eine Sache von wenigen Mausklicks, aber dennoch nervig. Einen deutlichen Mehrwert bietet euch ein Brokervergleich, der zum ersten einmal produktübergreifend Anbieter vorstellt. Ein schönes Beispiel dafür ist das Fachportal handeln.com. Derivate, gleich ob Forex, CFDs, Zertifikate oder binäre Optionen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Anzahl der Anbieter der einzelnen Gattungen hat inzwischen Legion erreicht, für Laien ist der Markt kaum noch überschaubar. Die massive Werbung der Anbieter macht natürlich neugierig, was bleibt, ist die Frage, ob alle diese viel Geld versprechenden Angebote auch unbedingt für jeden geeignet sind. Ein übergreifender Brokervergleich spart Zeit und Mühe.

Wenn ihr bei einer Filialbank ein Depot eröffnen wollt, muss der Berater ein Protokoll erstellen, in dem eure Erfahrungen und Kenntnisse zu den einzelnen Anlagemöglichkeiten abgefragt und festgehalten werden. Erläuterungen über Anlegermentalitäten, Risikoklassen und ähnliches werden nur dürftig weitergegeben. Die Produktauswahl erfolgt dann im Rahmen exklusiver Beratungstools, die interessanterweise fast immer die gleiche Schnittmenge an Fonds und Zertifikaten aufweisen. Damit deckt die herkömmliche Bankberatung im Rahmen der Derivate zwar Zertifikate ab, alle anderen Produkte fallen aber unter den Tisch. Wer sich für Derivate interessiert, muss zwangsläufig zu einem Onlineanbieter wechseln. Ein Brokervergleich der zweiten Generation stellt nicht nur die unterschiedlichen Produkte vor, sondern beginnt ganz vorne.

Der Brokervergleich als grundlegender Einstieg

Ein guter Brokervergleich bietet euch als Nutzer zunächst einmal die Möglichkeit, eure Anlegermentalität genauer zu definieren. Dies ist wichtig, damit ihr wisst, in welchen Wertpapier-Risikoklassen ihr zuhause seid. Unter die Risikoklasse drei fallen beispielsweise Aktien großer Unternehmen. Nicht jeder möchte aber in Einzeltitel investieren, sondern zieht Aktienfonds vor. Wer sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, findet bei einem Brokervergleich 2.0 detaillierte Infos über die Unterschiede und Vor- und Nachteile. Alleine das Fondssegment ist so vielfältig, dass es einen eigenen Bereich verdient. Nach der Definition der künftigen Anlagemöglichkeiten habt ihr jetzt die Möglichkeit, über ein einziges Portal alle infrage kommenden Produkte zu „erforschen“ und euch mit den Möglichkeiten, Vor- und Nachteilen vertraut zu machen.

Brokervergleich bei Derivaten besonders wichtig

Viele Anbieter für CFDs, Forex oder binäre Optionen beschreiben in schillernden Farben den Mythos vom leicht verdienten Geld und legen mehr Gewicht auf die Bonuszahlung für die Kontoeröffnung als auf eine entsprechende Basisinformation über den Handel an sich, die Voraussetzungen und notwendigen Kenntnisse. Gute Brokervergleiche, die übergreifend über alle Anlageklassen gehen, bieten diese Basisinformationen. Das Anlagespektrum ist heute sehr viel breiter aufgestellt als noch vor zehn Jahren. Auch wenn ein übergreifender Brokervergleich auf den ersten Blick als eine Beratungseinbahnstraße erscheint, sind die Inhalte deutlich umfangreicher als das Beratungsgespräch bei einer Bank. Geht mal zu eurem Banker und fragt spaßeshalber nach der Möglichkeit, mit CFDs oder Futures zu traden – die Antwort wird eher zurückhaltend ausfallen. Ein produkt- und spartenübergreifender Brokervergleich ist der Weg in die richtige Richtung, dass ihr als Anleger alle Informationen rund um den Handel, gleich mit was,  aus einer Hand erhaltet, werbebefreit und objektiv, ohne, dass ein bestimmtes Produkt in den Vordergrund gestellt wird.

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