Forex – großes Geld fürs kleine Portemonnaie?

2. August 2013 | Von | Kategorie: Geldanlage

Welche Seite ihr im Internet auch aufruft, von jeder lacht euch ein Werbebanner entgegen, welches euch den Forexhandel nahebringen möchte. Forex oder auch Devisenhandel war ja einstmals nur der Spielplatz für Banken und institutionelle Anleger, spezialisierte Onlinebroker haben dieses Geschäftsfeld aber auch für private Investoren via Internet geöffnet. Ich möchte nicht darauf eingehen, was Forex im Detail ist, das könnt ihr auch auf Forexhandel.org nachlesen, sondern einfach einmal die Frage aufwerfen, ob es wirklich für jeden geeignet ist.

Der Hebel macht’s

Forex basiert auf einem Hebelgeschäft. Um eine bestimmte Summe X zu handeln, muss in Abhängigkeit des Hebels nur ein bestimmter Bruchteil des Volumens eingesetzt werden. Genau hier liegt der Charme für private Anleger, sich auch einmal mit den Großen im Devisenhandel zu messen, für wenig Geld Hunderttausende zu bewegen. Kritiker sehen dieses Geschäft mit großer Skepsis, vergessen aber eines dabei: Forex ist kein Glücksspiel, sondern muss im Grunde gelernt werden. Dazu gehört die Fähigkeit, ein Chart zu lesen, sprich zu interpretieren, aus dem Chart mögliche Kauf- oder Verkaufsignale abzuleiten und die richtige Handelsstrategie einzusetzen. „Mal eben paar Euro setzen, und während des Bügelns einen Tausender zu verdienen“ ist schlichtweg Werbequatsch. Fakt ist aber, dass es sich dabei nicht um Bauernfängerei, sondern um ernst zunehmenden Derivatehandel dreht, der von Einsteigern eines gewiss erfordert: Geduld. Nicht einmal genügend finanzielle Reserven braucht es, denn geübt wird am Anfang auf einem Demokonto. Was es braucht, ist die Geduld, das Handwerkszeug zu erlernen und sicher im Umgang mit den zahlreichen Tools zu werden. Dann ist der Forexhandel eine seriöse Alternative zu anderen Geldanlagen – das sagt sogar ein Kritiker wie ich.

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2 Kommentare auf "Forex – großes Geld fürs kleine Portemonnaie?"

  1. Mark sagt:

    Auch wenn der Hebel mit Vorsicht zu genissen ist ermöglicht der Hebel einem den Handel ohne gleich Tausende von Euros an seinen Broker überweisen zu müssen. Zudem kann man den Hebel bei den meisten Brokern frei wählen und man muss ja nicht gleich einen Hebel von 1000:1 wählen. Viele Grüße Mark

  2. Hallo,

    klar – da hast Du recht. Der Finanzexperte empfiehlt natürlich den ein oder anderen Hebel. Da muss ich sagen: das Risiko ist allerdings auch deutlich größer und das ist wirklich nicht leicht zu bemerken und wird gerne überschätzt. gruß jochen

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