Pflegeimmobilien – sechs Punkte, die für ein Investment sprechen

24. Januar 2014 | Von | Kategorie: Allgemein, Banking, Binäre Optionen, Finanztexte auf den Punkt, Gastbeiträge, Geldanlage, Kredite, Leitartikel, Öffentliche Gelder, öffentliche Gelder, Sonstige Themen, Versicherungen
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage

Pflegeimmobilien – pflegefreie Neubauten

Pflegeimmobilien bieten maximale Sicherheit

Habt ihr auch schon einmal darüber nachgedacht, die historisch niedrigen Bauzinsen zu  nutzen, und in eine fremd vermietete Immobilie zu investieren? Dafür bieten sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten, betrachtet wir die steuerliche Komponente, die Vermietbarkeit oder den Ertrag generell. Das heißt, wir müssen in diesem Fall zwischen drei Arten von Immobilien unterscheiden:


  • klassische Bestandsimmobilien
  • denkmalgeschützte Immobilien
  • Pflegeimmobilien

Zu klassischen Bestandsimmobilien muss wenig gesagt werden, denkmalgeschützte Immobilien bieten aufgrund der erhöhten Sonderabschreibung überdurchschnittliche Reize, sind aber vom Preissegment her nicht für die breite Masse der Anleger erschwinglich. Pflegeimmobilien bieten zwar keine besonderen Steuervorteile, der Kick für den Investor resultiert aus anderen Eigenschaften.

Pflegeimmobilien sind Bestandteil des Wachstumsmarktes Pflege

Die Pflegebranche boomt. Schon weit über zwei Millionen Bundesbürger und -bürgerinnen sind als Pflegefälle auf fremde Hilfe angewiesen. Die Zahl wächst kontinuierlich, die Ursachen liegen auf der Hand. Mit kontinuierlich steigender Lebenserwartung steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen im hohen Alter ihr Leben nicht mehr alleine bewältigen können. Dabei ist noch nicht einmal die Rede von Schwerstfällen, sondern bereits die Pflegestufe I sieht externe Unterstützung vor.

Bedarf an Pflegeimmobilien steigt durch die wachsende Zahl an Singlehaushalten

Betrachten wir einmal den Wohnungsmarkt, so werden zunehmend mehr Zweizimmer-Wohnungen mit einer Größe  zwischen 60 und 70 Quadratmetern gesucht. Auch hier sind die Ursachen längst bekannt. Im Jahr 1994 gab es in Deutschland laut statistischem Bundesamt rund 11,4 Millionen Menschen, die alleine lebten. Im Jahr 2012 waren es bereits 15,9 Millionen Singlehaushalte, fast 20 Prozent der Bevölkerung. Die Statistiker rechnen damit, dass im Jahr 2030 rund 23 Prozent der Haushalte Ein-Personenhaushalte sein werden. In jungen Jahren oder auch als „best ager“ mag die eigene ungeteilte Wohnung durchaus ihren Charme haben, mit zunehmendem Alter steigt jedoch bei vielen Menschen der Bedarf an Unterstützung. Seniorenresidenzen gibt es schon seit vielen Jahren. Ihnen ist allen eines gemeinsam: Die Nachfrage nach einem Appartement dort übersteigt das Angebot. Dem Überangebot von Gewerbeimmobilien in einigen Regionen Deutschlands steht ein flächendeckendes Defizit an Pflegeimmobilien gegenüber.

Langfristiger Mietertrag ist garantiert

Weshalb solltet ihr bei der Suche nach einer fremd vermieteten Wohnung auch eine Pflegeimmobilie in die engere Wahl ziehen? Dafür gibt es genügend gute Gründe, auch wenn eine solche Wohnung sich in keiner Weise von einer Bestandsimmobilie unterscheidet. Es handelt sich dabei nicht um einen geschlossenen Immobilienfonds. Die Wohnanlagen sind gemäß Wohnungseigentumsgesetz  geteilt und einzeln im Grundbuch gelistet.

  • Die Vermietung ist garantiert.
  • Der Mietvertrag wird mit dem Betreiber, nicht mit dem Bewohner geschlossen.
  • Der Mietvertrag läuft in der Regel über 20 Jahre oder länger.
  • Die Miete ist bei Pflegeimmobilien durch die Pflegeversicherung sichergestellt.
  • Das Risiko des Mietnomadentums entfällt.
  • Es handelt sich um Neubauten. Sanierungen oder Renovierungen können für viele Jahre für die Eigentümer ausgeschlossen werden.

Halten wir uns diese sechs Vorteile vor Augen, gibt es mehr Gründe, die für Pflegeimmobilien als fremd vermietetes Wohneigentum sprechen, als Gründe, die einer Bestandsimmobilie den Vorzug geben.

Das Konzept der Pflegeimmobilien ist klar strukturiert. Die Bewohner können auf Wunsch völlig autonom wohnen, in der direkten Nachbarschaft mit Gleichgesinnten. Sie können aber auch, in Abhängigkeit von der Unterstützung, die sie benötigen, die Dienstleistungen des Betreibers in Anspruch nehmen. Betreiber, und damit eure Mieter, sind nicht nur privatwirtschaftliche Unternehmen, sondern auch zunehmend karitative Einrichtungen.

Wenn ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt, findet ihr weiterführende Informationen in dem eBook „Geld anlegen – aber wie?“, welches zum kostenlosen Download bereitsteht.

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