Silber als Geldanlage – die glänzende Alternative zu Gold

22. Januar 2014 | Von | Kategorie: Geldanlage

Silber als Geldanlage – wie kann man damit Gewinne machen und warum sollte man überhaupt investieren?

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Silber als Geldanlage
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Wenn ihr heute über Geldanlage nachdenkt, vergeht euch wahrscheinlich der Spaß. Wer kein eingefleischter Aktienfan ist, hat zur Zeit wenig zu lachen. Für die Europäische  Zentralbank gibt es keinerlei Anlass, von ihrer Niedrigstzinspolitik abzukehren. Als Konsequenz frisst die Inflation euer Guthaben auf dem Tagesgeldkonto sukzessive auf. Anleihen von Emittenten mit bester Bonität bringen auch mittelfristig kaum Rendite. Es bedarf also einer alternativen Geldanlage, die tatsächliche Renditen erwirtschaftet. 

Geldanlage für Fortgeschrittene?

Natürlich kennt ihr Gold als sicheres Investment. Gold war und ist der Zufluchtsort für Sparer in unsicheren Zeiten. Wie ist es aber um den Goldpreis bestellt? Fakt ist, dass nur zehn Prozent des geförderten Goldes unwiederbringlich durch die Industrie verbraucht werden. Immerhin 90 Prozent liegen entweder als Münzen oder Barren in Schließfächern und Tresoren oder schmücken die Ringfinger dieser Welt. Der Goldpreis basiert bekanntermaßen nicht auf einem tatsächlichen Verbrauch, sprich Angebot, Verbrauch und daraus resultierender Nachfrage, sondern auf psychologischen Marktmechanismen. Edelmetalle als Geldanlage werden von vielen als eine Übung für Fortgeschrittene gesehen – das ist es aber bei weitem nicht.

Die Frage ist, wie es sich mit der kleinen Schwester von Gold, mit Silber, als Geldanlage verhält

Silber, ebenfalls begehrtes Edelmetall, wird verbraucht. Genau umgekehrt zu Gold werden nur zehn Prozent zu Schmuck oder Münzen verarbeitet. Die Industrie benötigt rund 90 Prozent der geförderten Vorkommen in der Verarbeitung. Dabei findet sich Silber nicht nur in der Raumfahrt oder in der medizinischen Technologie. Der tatsächliche Verbrauch findet auch in den Haushalten statt. Kein Telefon oder Fernseher funktioniert ohne Silber. Selbst der Blick in den Spiegel wird nur durch Silber möglich. Ein kaputter Spiegel wird jedoch weggeworfen – das Silber darin ist dem Kreislauf entzogen. Forscher gehen davon aus, dass der Bedarf an Silber in den nächsten 20 Jahren die Vorkommen übersteigen werden. Auch wenn die Wissenschaft an künstlichen Ersatzstoffen forscht, werden diese nicht überall zum Einsatz kommen können. Was bedeutet das für Silber als Geldanlage?

Gold ist das wertvollere Edelmetall. Bei weitem nicht das wertvollste, der Preis für eine Feinunze Platin notiert deutlich höher. Silber ist geradezu ein Massenprodukt, Silberschmuck gilt für viele als zweitklassig. Warum sollte Silber als Geldanlage also interessant sein?

Der Preis für Silber orientiert sich an dem tatsächlichen Verbrauchsbedarf. Die chinesische Wirtschaft ist größter Konsument. Mit der Delle in der Produktivität im vergangenen Jahr gab auch prompt der Silberkurs nach. Silber als Geldanlage kann in vielen Varianten gewählt werden. Die Sinnhaftigkeit der einen oder anderen Form mag jedoch dahingestellt sein. Zertifikate sind eine Variante, Rohstofffonds eine andere. In beiden Fällen besitzt ihr als Anleger aber nur abstrakte Rechte daran, kein echtes Silber. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Barren oder Münzen bei der Bank zu erwerben. Damit ist zwar das Investment getätigt, einen Kursgewinn in den nächsten fünf Jahren garantiert euch jedoch niemand.

Physisches Silber mit Rückkaufsgarantie

Bei meinen Recherchen zum Thema Geldanlage bin ich auf eine interessante Variante eines Anlageberaters aus Ulm gestoßen. Er hat sich auf Silber als Geldanlage spezialisiert. Die Vorgehensweise ist einfach und funktioniert in groben Zügen folgendermaßen: Anleger kaufen für einen bestimmten Betrag Silber. Dieser wird physisch ausgeliefert. Damit besteht noch kein Unterschied zu dem Erwerb einer Silbermünze bei der Bank. Der Anleger erhält allerdings nicht für den gesamten Anlagebetrag den Gegenwert. Ein Teil verbleibt beim Initiator und dient dem An- und Verkauf von Silber – der Spekulation. Diese Gelder werden dafür genutzt, um den bereits bei Erwerb festgeschriebenen Rückkaufspreis zu erzielen. Aktuell beträgt der zugesagte Gewinn bei einer Haltedauer von fünf Jahren 40 Prozent. Der Kurs für Silber schwankt. Bei einem entsprechend häufigen Umschlag der Gelder wird dieser Wert durchaus erzielt. Zumindest hat die Vergangenheit den Beweis dazu angetreten.  Wer allerdings lieber selbst von Kursschwankungen profitieren möchte, greift auf einen Silbersparplan zurück und nutzt damit den Effekt der Durchschnittskostenbildung. Detaillierte Informationen zu dem Thema „Silber als Geldanlage“ findet ihr übrigens in dem kostenlosen eBook „Geld anlegen – aber wie?„.

 

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Ein Kommentar auf "Silber als Geldanlage – die glänzende Alternative zu Gold"

  1. Jessica sagt:

    Sehr interessanter Artikel!

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